Wie wird die Milch zur Alpenmilch?
Der Ursprung des Wortes „Alp“ liegt im Vorrömischen und scheint die Bezeichnung für einen „hohen Berg“ gewesen zu sein. Heute zeigt uns der Begriff „Alpen“ nicht nur die geografische Herkunft von Milcherzeugnissen, sondern dient ebenso als Bezeichnung für die „Sömmerungsweiden“ (Hochweiden), auf denen die Kühe grasen.
Vier Monate dauert ein Alpsommer, dann geht es zurück in die Winterstallungen. Sowohl auf der Alm, als auch in den Stallungen bekommen die Kühe die vielen saftigen Gräser und Kräutern der Berge, die die hohe Qualität der Alpenmilch garantiert.

Milch oder Alpenmilch, das ist hier die Frage.
Milch von den Alpen gibt es seit Menschen dort leben und Kühe halten. Der Begriff „Alpenmilch“ ist aber noch nicht so alt. Er war eine Marketingerfindung des 19. Jahrhunderts und sollte den Bergbauern dabei helfen, sich von der großen Masse der Milcherzeuger abzuheben und die Vorzüge der Milch aus den Alpen zu betonen.
Alpenmilchschokolade.
In die Schokolade kommt die Alpenmilch als Alpenmilchpulver. Aufgrund des hohen Wasseranteils von frischen Milchprodukten werden diese in der Schokoladen¬herstellung generell nur in Pulverform eingesetzt. Sie sorgen dafür, dass eine mikrobiologisch stabile Schokoladentafel entsteht.
„Des Unglücks süße Milch, Philosophie." – William Shakespeare, Romeo und Julia.
Eine mit Frischmilch hergestellte Schokolade wäre ein Frischeprodukt, müsste in der Kühltheke gelagert und innerhalb weniger Tage verzehrt werden. Zudem besäße eine solche Schokolade weder die uns bekannte Bissfeste noch den zarten Schmelz.
Alm oder Alp?
Übrigens, ob Alm oder Alp, beide Begriffe bezeichnen Bergweiden, als Alm werden sie in der Schweiz bezeichnet und Alp nennt man sie in Österreich und Deutschland.
DIE RITTER SPORT MEINUNG: Die guten Bergkräuter und Almgräser machen unsere Alpenmilch noch ein bisschen besonderer, als die Edel-Vollmilch. Davon können wir einfach nicht genug bekommen und verwenden deswegen 100% reines Alpenmilchpulver für die RITTER SPORT Alpenmilch; das ist fast doppelt so viel wie lebensmittelrechtlich vorgeschrieben.
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