Ohne geht’s nicht.
Fettsäuren sind essentielle Komponenten, die der Körper nicht selbst produzieren kann. Wichtig sind die essentiellen Fettsäuren z.B. zur Bildung der Zellmembranen. Sie stellen deren Funktion und Dichtigkeit sicher.
Sie wirken an der Regulierung des Cholesterinstoffwechsels mit und sind Vorstufen einiger lokal wirksamer Hormone (z.B. Prostaglandine, Thromboxane und Leukotriene). Diese Gewebshormone sind an der Wund-, Entzündungsheilung, der Thrombozytenagglomeration und verschiedenen anderen Funktionen beteiligt.
Solche und solche Fette.
In Schokolade sind die gesättigten Fettsäuren Stearin- (34%) und Palmitinsäure (25%) sowie die einfach ungesättigte Fettsäure Ölsäure (28%) durch ihren hohen Anteil in der Kakaobutter vorherrschend, gefolgt von der zweifach ungesättigten Fettsäure Linolsäure (2%). Linolsäure ist eine essentielle Fettsäure.
Gesättigte Fettsäuren sind bekannt dafür, das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen zu erhöhen, indem sie die Plasmalipide und Lipoproteine erhöhen.
Stearinsäure, die vorherrschende gesättigte Fettsäure in Schokolade, erhöht nicht in gleichem Maße den Blutcholesterinspiegel, wie dies sonst von gesättigten Fettsäuren bekannt ist.
Der LDL-Cholesterinspiegel wird nicht durch die gesättigten Fettsäuren der Schokolade belastet. Die einfach ungesättigte Fettsäure Ölsäure und die zweifach ungesättigte Fettsäure Linolsäure, die zur Gruppe der Omega-6-Fettsäuren gehört, sind ebenfalls in höherem Umfang in Schokolade enthalten.
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